Stadtderby geht an die Wizards!


Die io College Wizards gewinnen das Karlsruher Stadtderby gegen die ProA-Reserve der PSK mit 86:72. Über weite Strecken kontrollieren die KIT Basketballer das Spielgeschehen und setzen ihren Matchplan von der ersten Offensivaktion an konsequent um. Lediglich die schwache Wurfquote verhindert, dass sich die Wizards früher entscheidend absetzen können. Nach einer kurzen Schwächephase im dritten Viertel sorgt ein starker Schlussspurt für klare Verhältnisse.

„Wir haben von der ersten Aktion an die nötige Physis und Intensität aufs Feld gebracht und unseren Plan konsequent umgesetzt. Allerdings haben wir von außen zu wenige Würfe getroffen und konnten uns in der ersten Hälfte deshalb nicht entscheidend absetzen. Das lief in der zweiten Hälfte besser“, erklärt Headcoach Zoran Seatovic.

Wizards kontrollieren die erste Halbzeit

Die KIT Basketballer starten gut in die Partie, setzen ihren Größenvorteil ein und bringen die PSK-Defensive immer wieder in Schwierigkeiten. Allerdings bleiben die freien Würfe ungenutzt, sodass sich die Wizards trotz spielerischer Vorteile nicht absetzen können. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel steht es 18:18.

Durch schnelle Rotationen halten die Wizards den Druck hoch und zwingen die jungen PSK-Spieler zu Fehlern. Im zweiten Viertel erspielen sich die Gäste erstmals eine zweistellige Führung und liegen zwischenzeitlich mit 34:23 vorne. Eine kurze Phase mit Nachlässigkeiten in der Defensive ermöglicht den Gastgebern jedoch einfache Punkte. So gehen die Wizards mit einer 42:36-Führung in die Halbzeitpause.

Starke Reaktion auf den Ausgleich

Auch nach dem Seitenwechsel bleibt die Wurfquote zunächst niedrig. Die Wizards behaupten ihren Vorsprung, verlieren im weiteren Verlauf des dritten Viertels jedoch zunehmend den Zugriff in der Defensive. Die PSK Young Lions nutzen diese Phase und gleichen drei Minuten vor Viertelende zum 54:54 aus.

Die anschließende Auszeit zeigt sofort Wirkung: Mit einem beeindruckenden 11:0-Lauf schlagen die Wizards zurück und stellen bis zum Ende des dritten Viertels auf 65:54.

Im Schlussabschnitt legen die KIT Basketballer direkt mit einem 5:0-Lauf nach und zwingen die Gastgeber früh zur Auszeit. Diese bringt zunächst den gewünschten Effekt: Die PSK Young Lions verkürzen mit einem 7:0-Lauf. Max Nwokedi setzt der Aufholjagd mit einem erfolgreichen Dreier jedoch ein Ende.

Die Wizards finden offensiv wieder ihren Rhythmus und bauen ihren Vorsprung innerhalb von rund zwei Minuten auf 82:64 aus. Bei noch 2:30 Minuten auf der Uhr ist damit die Vorentscheidung gefallen. In den Schlussminuten lassen die Gäste defensiv zwar noch einige Möglichkeiten zu, bringen den verdienten 86:72-Auswärtssieg aber sicher über die Zeit.

Verdienter Derbysieg – nächster Gegner steht bereits fest

„Wir haben in der Defensive einen guten Schritt nach vorne gemacht und einiges richtig umgesetzt. Offensiv haben wir nicht unseren besten Tag erwischt. Erst in der zweiten Hälfte sind die Würfe etwas besser gefallen. Auch unsere Freiwurfquote von nur 57 Prozent lag deutlich unter unserem Anspruch. Trotzdem war es ein wichtiger und verdienter Sieg“, bilanziert Seatovic.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Wizards nicht. Bereits am kommenden Samstag wartet mit den Kirchheim Knights die nächste Herausforderung in der heimischen Friedrich-List-Sporthalle. Gegen die nächste Farmteam-Mannschaft wollen die KIT Basketballer an die positive Defensivleistung anknüpfen und den nächsten Heimsieg einfahren.

Tipp-off ist am Samstag um 19:30 Uhr in der Friedrich-List-Sporthalle.

Danke, Vincent! – Vincent Zurawski schlägt ein neues Kapitel auf


Vincent Zurawski wird in dieser Saison nicht mehr für die io College Wizards auflaufen. Bereits zu Beginn der Saisonvorbereitung war offen, ob sich sein Weg mit den Wizards fortsetzen lässt. Da wir die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft zunächst nicht aufgegeben hatten, haben wir mit einer offiziellen Kommunikation gewartet. Nun steht fest: Vincent beginnt sein Medizinstudium in Würzburg und schlägt damit ein neues Kapitel auf.

Mit 16 Jahren kam Vincent im Rahmen der Kooperation mit dem SSC zu den KIT Basketballern. Seitdem hat er sich kontinuierlich weiterentwickelt, Höhen und Tiefen mit dem Team durchlebt und wertvolle Spielerfahrung sowohl in der ProB als auch in der Regionalliga gesammelt. In der vergangenen Saison gehörte er zu unseren Leistungsträgern und war sportlich wie menschlich eine wichtige Säule der Mannschaft.

„Vincent hat sich von Jahr zu Jahr weiterentwickelt und seine Position im Team immer mehr gefestigt. Seine Entwicklung war nicht nur auf dem Feld, sondern auch außerhalb beeindruckend. Er war von Beginn an sehr fokussiert auf seine berufliche Zukunft und hat sich seinen Platz im Medizinstudium verdient. Für uns ist sein Abschied natürlich schade, gleichzeitig freuen wir uns sehr für ihn und diesen wichtigen Schritt. Wir wünschen ihm für sein Studium und seinen weiteren Weg alles Gute“, so Headcoach Zoran Seatovic.

Vincent zeigt eindrucksvoll, dass sich ambitionierter Leistungssport und eine erfolgreiche berufliche Zukunft miteinander verbinden lassen.

Lieber Vincent, danke für deinen Einsatz, deine Loyalität und die gemeinsamen Jahre im Trikot der Wizards. Du hast unseren Weg entscheidend mitgeprägt. Für deinen neuen Lebensabschnitt in Würzburg wünschen wir dir viel Erfolg und alles Gute!

Danke, Vincent!

Stadtderby auf dem Programm!


Die io College Wizards treten am kommenden Sonntag in ihrer ehemaligen Spielstätte, der Lina-Radke-Halle, gegen die Nachwuchstruppe des PSK an. Dabei kommt es nicht nur zum Wiedersehen mit einer vertrauten Halle, sondern auch mit zwei ehemaligen Wizards: David Scheu und Linus Ihle. Beide sind wichtige Leistungsträger der jungen PSK-Mannschaft und übernehmen Verantwortung im Spielaufbau und im Scoring.

Mit Luka Galic steht zudem ein junger Center aus Kroatien im Kader, der unter dem Korb für Präsenz sorgen soll. Auch Franjo Turudic, der aus unserem Kooperationsprogramm mit der Pack Service SSC Basketball Akademie zum PSK gewechselt ist, sammelt bei den Young Lions bereits seine Erfahrungen .

„Uns erwartet eine junge Mannschaft, die mit viel Energie und ohne großen Druck spielt. Mit David und Linus hat der PSK zwei Leistungsträger, die den jungen Spielern Struktur geben und offensiv Verantwortung übernehmen. Wir müssen von der ersten Minute an Intensität und Physis auf das Feld bringen. Gegen Gießen ist uns das überhaupt nicht gelungen – daran haben wir unter der Woche gearbeitet“, erklärt Headcoach Zoran Seatovic.

Die KIT-Basketballer zeigten im letzten Spiel zwei unterschiedliche Gesichter. Vor allem die erste Halbzeit muss uns eine Warnung sein. Gegen den PSK dürfen wir uns einen solchen Start nicht erlauben.

„Wir waren zu langsam und nicht bereit, die notwendige Intensität zu bringen. Dadurch fehlte uns die Struktur in der Defensive, und wir haben zu viele einfache Punkte zugelassen. Das darf uns am Sonntag nicht passieren. Der PSK spielt schnell und mit viel Risiko. Wir müssen von Beginn an dagegenhalten und unsere körperlichen Vorteile konsequent nutzen“, so Seatovic.

Stadtderby in der Lina-Radke-Halle: Sonntag, 17:30 Uhr. Die Wizards wollen von der ersten Minute an zeigen, wer das Spiel bestimmen will.

Gießen nimmt die Punkte mit!


Die io College Wizards verlieren ihr Heimspiel gegen ROTH Energie Gießen mit 74:79. Die Gäste legten bereits in den ersten Minuten den Grundstein für ihren späteren Sieg und nutzten den verschlafenen Start der Wizards konsequent aus.

Das erste Viertel verschliefen die Wizards defensiv völlig und boten den Gießener Guards zu viel Freiraum. Bereits in der vierten Spielminute musste Headcoach Zoran Seatovic nach einem 12:0-Lauf der Gäste die erste Auszeit nehmen. Diese zeigte zunächst nur teilweise Wirkung. Die Wizards starteten einen kleinen Lauf und präsentierten sich mit deutlich mehr Energie, was zu einigen schnellen Punkten führte. Die Gäste ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken. Da die Rotation in der Defensive weiterhin nicht funktionierte, kamen die Gießener immer wieder zu freien Würfen und trafen insgesamt fünf Dreier. Mit 26:17 ging das erste Viertel an die Gäste.

Auch im zweiten Viertel änderte sich wenig. Gießen setzte seine starke Dreierquote fort und eröffnete den Spielabschnitt direkt mit vier erfolgreichen Distanzwürfen in Folge. Die Wizards versuchten, ihre defensiven Fehler mit mehr Intensität auszugleichen, und hielten mit kleineren Läufen dagegen. Die Gießener Offensive ließ sich davon jedoch nicht aus dem Rhythmus bringen. Mit einem deutlichen 50:34 ging es in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel kontrollierten die Gäste das Geschehen und verwalteten ihren Vorsprung souverän. Doch im Schlussviertel zeigten die KIT-Basketballer ein anderes Gesicht.

Mit deutlich mehr Energie und Entschlossenheit starteten die Wizards in die letzten zehn Minuten. Ein 12:0-Lauf innerhalb von vier Minuten brachte die Gäste ernsthaft ins Wanken.

„Wir haben es endlich geschafft, defensiv Stops zu kreieren und auf beiden Seiten des Feldes deutlich aggressiver zu spielen. Das hat uns relativ schnell zurück ins Spiel gebracht“, erklärte Headcoach Zoran Seatovic.

Angetrieben von der eigenen Aufholjagd kämpften sich die Wizards weiter heran und stellten zwei Minuten vor Schluss auf 71:71. Die Chance, erstmals die Führung zu übernehmen, blieb jedoch ungenutzt. Zwei wichtige defensive Stops konnten nicht in Punkte umgemünzt werden. Auf der Gegenseite hatten beide Teams zunehmend Schwierigkeiten, offensiv klare Lösungen zu finden. Ein kleiner defensiver Fehler der Wizards reichte den Gästen schließlich, um erneut die entscheidende Führung zu übernehmen.

„Wir haben den Start völlig verschlafen, waren defensiv oft einen Tick zu langsam und wurden dafür bestraft. Gießen hatte das Spiel über weite Strecken unter Kontrolle. Im letzten Viertel haben wir endlich die Energie gezeigt, die ich gerne von Beginn an gesehen hätte. Damit hätten wir das Spiel ganz anders gestalten können. Gießen hat sich den Sieg verdient, auch wenn am Ende noch alles möglich war“, so Headcoach Zoran Seatovic.

Am Ende steht eine bittere 74:79-Heimniederlage. Die starke Aufholjagd im Schlussviertel konnte den Rückstand aus den ersten drei Vierteln nicht mehr vollständig ausgleichen.

Punkte für die Wizards: Jones 25 (6 Reb.), Hennen 18, Arkan 11, Nwokedi 8, Acosta 6, S. Jones 4, Malchevskyi 2 (6 Reb.).

Ligaprimus zu Gast in Friedrich-List!


io College Wizards empfangen am Samstag den ungeschlagenen Tabellenführer ROTH Energie Gießen

Auf die io College Wizards wartet am kommenden Samstag eine echte Herausforderung: Mit ROTH Energie Gießen gastiert der aktuelle Tabellenführer und bislang ungeschlagene Ligaprimus in der Friedrich-List-Halle in Karlsruhe. Die Gäste reisen mit klaren Ambitionen an und haben bereits vor Saisonbeginn deutlich gemacht, dass sie den Aufstieg fest im Blick haben.

Die Gießener haben ihren Anspruch mit gezielten Verstärkungen und einer neu zusammengestellten Mannschaft untermauert. Mit Kevin Strangmeyer, Nino Vrenecken und Drago Crnjac stehen gleich drei erfahrene ProB-Akteure im Kader. Hinzu kommt der US-amerikanische Powerforward Lewis Grady, der viel Physis und Athletik mitbringt. Die Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten macht Gießen zu einem vielseitigen und gefährlichen Gegner. Mit ihrer Spielweise stellt die Mannschaft aktuell die beste Offensive der Liga.

„Gießen spielt sehr schnell und versucht, permanent Druck auszuüben. Die große Rotation ermöglicht ihnen, dieses Tempo über weite Strecken hochzuhalten. Dazu haben sie eine gute Balance zwischen ihren Guards und den großen Spielern. Wir werden viel zu tun haben und an beiden Enden des Spielfelds unsere beste Leistung abrufen müssen. Wenn uns das gelingt, können wir auch gegen eine solche Mannschaft einiges erreichen“, erklärt Headcoach Zoran Seatovic.

Die Wizards wollen den nächsten Schritt machen

Die io College Wizards haben in den vergangenen Wochen weiter an ihrem Zusammenspiel gearbeitet und wachsen als Mannschaft zunehmend zusammen. Abläufe werden gefestigt, Aufgaben klarer verteilt und wichtige Baustellen Schritt für Schritt angegangen. Auch wenn noch Entwicklungspotenzial vorhanden ist, stimmt die Richtung. Das Team arbeitet intensiv daran, seine Leistung über die gesamte Spielzeit konstant auf das Parkett zu bringen.

Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer wird es darauf ankommen, von Beginn an dagegenzuhalten, defensiv geschlossen aufzutreten und offensiv mit Entschlossenheit zu agieren. Jeder Ballbesitz, jeder Rebound und jede defensive Aktion werden zählen. Die Wizards wollen sich der Herausforderung stellen, ihre Fortschritte unter Beweis stellen und dem Favoriten einen intensiven Kampf liefern.

Ein starker Gegner, eine große Aufgabe und die Chance, als Mannschaft weiter zu wachsen. Die io College Wizards sind bereit, alles auf dem Feld zu lassen und vor heimischem Publikum um jeden Ball zu kämpfen.

🏀 Die Partie im Überblick

io College Wizards – ROTH Energie Gießen

📅 Samstag, 17. Oktober 2026
🕢 Tipp-off: 19:30 Uhr
📍 Friedrich-List-Halle, Karlsruhe

Kommt in die Halle und unterstützt die Wizards bei dieser Herausforderung! Gemeinsam wollen wir dem Ligaprimus Paroli bieten.

🏀 VEGA bleibt Premium-Partner der Wizards!


Auch in der kommenden Saison bleibt VEGA ein wichtiger Partner an der Seite der KIT Basketballer. Bereits im vierten Jahr verbindet uns eine erfolgreiche Partnerschaft, die für Kontinuität, Vertrauen und gemeinsame Werte steht.

Die VEGA Grieshaber KG mit Sitz in Schiltach im Schwarzwald entwickelt innovative Füllstand-, Grenzstand- und Druckmesstechnik für anspruchsvolle industrielle Anwendungen. Mit technologischer Kompetenz, Präzision und innovativen Lösungen ist VEGA weltweit erfolgreich und gleichzeitig eng mit der Region verbunden.

Auch in Karlsruhe ist VEGA präsent: Im Innovation-Hub Karlsruhe arbeiten Entwickler und IT-Experten an neuen Technologien und smarten Sensorlösungen – und damit in unmittelbarer Nähe zum KIT und unseren KIT Basketballern.

Genau diese Verbindung macht die Partnerschaft für uns besonders: Innovation, Leistung, Entwicklung und die Verbindung von Studium und Leistungssport sind Werte, die VEGA und die KIT Basketballer miteinander verbinden.

Wir bedanken uns herzlich bei VEGA für das erneute Vertrauen und freuen uns auf ein weiteres gemeinsames Jahr an der Seite der KIT Basketballer! 💙🏀

VEGA – HOME OF VALUES.

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Sieg in Stuttgart! Wizards drehen im Schlussviertel auf


Die io College Wizards kehren mit einem 70:66-Auswärtssieg beim MTV Stuttgart zurück und feiern damit den zweiten Erfolg in Folge. In einer über weite Strecken holprigen Partie sichern sich die KIT Basketballer den Sieg dank einer deutlichen Leistungssteigerung im Schlussviertel. Bis dahin fehlt es vor allem offensiv an Struktur und Spielfluss. Mit mehr Intensität in der Defensive und konsequenteren Aktionen in der entscheidenden Phase gelingt schließlich die Wende.

„Wir haben es uns über weite Strecken selbst sehr schwer gemacht, vor allem, weil wir uns nicht konsequent an unseren Gameplan gehalten haben. Wir wollten immer wieder das gewisse Extra machen, haben von der ersten Minute an übermotiviert agiert und nie wirklich unseren Rhythmus gefunden. Im letzten Viertel haben wir es dann geschafft, die Intensität in der Defensive zu steigern und offensiv endlich entschlossener aufzutreten. Das hat uns 28 Punkte im Schlussviertel und letztlich den Sieg eingebracht“, so Headcoach Zoran Seatovic.

Aufholjagd nach schwachem Start

Nach dem gewonnenen Sprungball finden die Wizards zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Die Gastgeber aus Stuttgart treten entschlossener auf und nutzen die Lücken in der Karlsruher Defensive konsequent aus. Eine schnelle 9:2-Führung zwingt die KIT Basketballer bereits nach zwei Minuten zur ersten Auszeit. Bis dahin kommen die Stuttgarter zu einfachen Punkten, während die Wizards defensiv kaum Widerstand leisten.

Nach der kurzen Unterbrechung zeigen sich die Gäste deutlich verbessert und starten eine Aufholjagd. Mit mehr Energie gelingt es den KIT Basketballern, den Rückstand aufzuholen und das Spiel wieder an sich zu ziehen. Trotz einiger individueller Fehler auf beiden Seiten entscheiden die Wizards das erste Viertel für sich und gehen mit einer 18:15-Führung in den zweiten Abschnitt.

Im zweiten Viertel gelingt es den Karlsruhern jedoch nicht, an diese Phase anzuknüpfen. Zu wenig Bewegung in der Offensive und eine phasenweise träge Defensive spielen den Gastgebern in die Karten. Die Wizards machen sich das Leben mit schwierigen Einzelaktionen zusätzlich schwer, während Stuttgart zunehmend die Kontrolle übernimmt. So drehen die Gastgeber die Partie und gehen mit einer 34:30-Führung in die Halbzeitpause.

Wizards finden zunächst keine Antwort

Auch nach dem Seitenwechsel ändert sich das Bild kaum. Die Offensive der Wizards bleibt von schwierigen Einzelaktionen geprägt, während der Spielfluss weiterhin fehlt. Vor allem Jamyus Jones, Tom Arkan und Vitalii Malchevskyi übernehmen in dieser Phase Verantwortung. Insgesamt gelingt den Karlsruhern im dritten Viertel jedoch lediglich ein Ertrag von zwölf Punkten.

Zu Beginn des Schlussabschnitts scheint eine Wende zunächst nicht in Sicht. Mit einem Dreier zum 52:44 bauen die Stuttgarter ihren Vorsprung weiter aus. Die Wizards halten die Gastgeber mit einer etwas verbesserten Defensive zwar in Reichweite, doch die Partie bleibt auf beiden Seiten zerfahren. Erst allmählich bringen die Karlsruher mehr Energie aufs Parkett und erhöhen den Druck.

Ein 10:2-Lauf bringt die Entscheidung

Die entscheidende Phase beginnt in den letzten vier Minuten. Beim Stand von 62:55 starten die Wizards einen 10:2-Lauf und drehen die Partie. Wichtige Dreier von Vitalii Malchevskyi und Vincent Hennen bringen die Gäste zurück ins Spiel. Jamyus Jones und Tom Arkan setzen anschließend weitere Akzente, attackieren entschlossener den Korb und schaffen Räume für bessere Abschlüsse.

Mit 65:64 übernehmen die KIT Basketballer die Führung. Stuttgart reagiert mit einer Auszeit, doch die Wizards wirken nun frischer und verteidigen aggressiv. Ein Buzzerbeater von Mitrovic bringt die Gastgeber noch einmal mit 66:65 nach vorne und sorgt für zusätzliche Spannung.

Die Antwort der Karlsruher lässt nicht lange auf sich warten: Vincent Hennen zieht entschlossen zum Korb und erzielt wichtige Punkte zur erneuten Führung. Stuttgart findet anschließend keine Antwort und muss den schnellen Gegenangriff der Wizards mit einem Foul stoppen. Tom Arkan verwandelt einen seiner beiden Freiwürfe zum 68:66.

Damit bleibt den Gastgebern noch eine letzte Chance. Doch Jamyus Jones sichert sich den entscheidenden Rebound und wird fünf Sekunden vor Schluss gefoult. An der Freiwurflinie behält er die Nerven, verwandelt beide Versuche und stellt den 70:66-Endstand her.

Zweiter Sieg in Folge – klare Aufgaben für die Trainingswoche

„Wir haben uns den Sieg erkämpft und trotz keiner guten Leistung nie aufgegeben. Das ist das Positive und das Wichtigste. Alles andere können wir in der Woche angehen. Was wir dringend verbessern müssen, ist das Team-Rebounding. Hier haben wir noch viel Luft nach oben“, fasst Headcoach Seatovic zusammen.

Mit dem zweiten Sieg in Folge nehmen die io College Wizards wichtige Punkte aus Stuttgart mit. Gleichzeitig zeigt die Partie deutlich, woran das Team in der kommenden Trainingswoche arbeiten muss: mehr Konsequenz im eigenen Spiel, bessere Abstimmung und vor allem mehr Geschlossenheit beim Rebound.

Wizards zu Gast beim MTV Stuttgart


Die io College Wizards reisen am morgigen Samstag nach Stuttgart und treffen dort auf einen alten Dauerrivalen aus den vergangenen Jahren. Die Begegnungen mit dem MTV waren schon in der Vergangenheit regelmäßig eine Herausforderung. Auch in dieser Saison gehört Stuttgart zu den Topteams der Liga und wird den KIT Basketballern alles abverlangen.

Die Gastgeber setzen weiterhin auf einige bekannte Gesichter und verfügen mit Vasileios Lampropoulos über einen der Topscorer der Liga. Der erfahrene Flügelspieler übernimmt viel Verantwortung in der Offensive und ist jederzeit in der Lage, ein Spiel mit seinen Treffern zu prägen. Mit Hugo Mounier haben die Stuttgarter zudem einen großen Aufbauspieler, der das Spiel lenkt, seine Mitspieler in Szene setzt und dem Team zusätzliche Optionen im Spielaufbau gibt.

Neu im Team ist Danilo Mitrovic auf der Centerposition. Der 2,10 Meter große Serbe bringt trotz seiner 42 Jahre weiterhin viel Qualität und enorme Erfahrung aus dem nationalen und internationalen Basketball mit. Neben seiner Präsenz unter dem Korb verfügt er über ausgeprägte Playmaking-Fähigkeiten, wodurch er dem Stuttgarter Spiel zusätzliche Variabilität verleiht.

Die KIT Basketballer sind entsprechend gewarnt und wollen an die Leistung aus dem knappen Heimsieg gegen Lich anknüpfen. Trotz einer durch mehrere Krankheitsfälle erschwerten Trainingswoche bereitet sich die Mannschaft auf eine intensive Begegnung vor. Dabei soll ein ähnlicher Gameplan wie gegen Lich helfen, die Stärken des Gegners frühzeitig einzuschränken und von Beginn an mit der nötigen Aggressivität aufzutreten.

Headcoach Zoran Seatovic: „Stuttgart hat sich mit Danilo Mitrovic einen großen Spieler geholt, der nicht nur die klassische Centerposition ausfüllt, sondern auch sehr gute Playmaking-Fähigkeiten mitbringt. Das gibt ihnen deutlich mehr Variabilität in ihrem Spiel, die wir von Anfang an unterbinden müssen. Wir hatten aufgrund einiger Krankheitsfälle keine optimale Trainingswoche, werden aber bereit sein. Entscheidend wird sein, dass wir defensiv konsequent arbeiten, als Team auftreten und über die gesamte Spielzeit die nötige Intensität auf das Feld bringen.“

Für die Wizards wird es darauf ankommen, die Stuttgarter Schlüsselspieler unter Druck zu setzen, die Kontrolle über das Spieltempo zu behalten und beim Rebound konsequent zu arbeiten. Gerade gegen einen erfahrenen Gegner wie den MTV können Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen.

Wizards gewinnen Krimi gegen Lich


78:76 – io College Wizards zeigen starke Reaktion und behalten in einer spannenden Schlussphase die Nerven

Die io College Wizards haben im ersten Heimspiel der Saison die richtige Reaktion gezeigt. Nach den jüngsten Entwicklungen und dem schwierigen Auftakt in Stuttgart präsentierten sich die KIT Basketballer vor heimischem Publikum über weite Strecken wie ausgewechselt. Mit viel Energie, hoher Intensität und einem geschlossenen Teamauftritt erkämpften sich die Wizards gegen starke Licher am Ende einen 78:76-Erfolg und sorgten für einen spannenden Basketballabend in der Friedrich-List-Sporthalle.

Als Favorit waren die Gastgeber dabei nicht in die Partie gegangen. Die Gäste aus Lich hatten ihre Mannschaft ebenfalls verändert, sich dabei aber gezielt verstärkt. Mit Jonathan Meier kam ein 212 Zentimeter großer Center direkt aus der ProA, US-Amerikaner Jarvis Walker brachte viel offensive Qualität mit. Dazu verstärkte Michael Agyemang, ein knapp zwei Meter großes Kraftpaket aus dem ehemaligen Ligakonkurrenten TV Langen, die Mannschaft. Gesteuert wird das Team von Tim Schneider, der über Jahre Erfahrung in der ProB gesammelt hat.

Auch die Wizards mussten kurzfristig reagieren. Tom Arkan fiel kurzfristig aus, zudem stand hinter dem Einsatz von Vitalii Malchevskyi zunächst ein Fragezeichen.

„Nach den jüngsten Entwicklungen sind wir sicher nicht als Favorit in die Partie gegangen. Der kurzfristige Ausfall von Tom Arkan und das Fragezeichen hinter Vitalii waren keine guten Voraussetzungen. Umso schöner war die Reaktion des Teams. Wir haben von Anfang an als Mannschaft agiert und verteidigt und uns den Sieg erkämpft. Auf dieser Leistung können wir aufbauen“, so Headcoach Zoran Seatovic.

Wizards starten intensiv

Die Partie begann auf beiden Seiten intensiv. Die Wizards erspielten sich gute Möglichkeiten, mussten allerdings bis zur dritten Minute auf den ersten Treffer warten. Aus einem 4:9-Rückstand machten die Gastgeber schnell ein 9:9 und fanden zunehmend besser in ihre Offensive.

Mit einem 14:9 zwangen die Wizards Lich zur ersten Auszeit. Die Unterbrechung zeigte Wirkung, dennoch behaupteten die Gastgeber bis zum Ende des ersten Viertels einen kleinen Vorsprung und gingen mit 20:17 in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt erwischten die Gäste den besseren Start. Lich eröffnete das Viertel mit einem 6:0-Lauf, während die Wizards erneut einige Minuten benötigten, um offensiv wieder in den Rhythmus zu finden. Marcel Davis und Jamyus Jones sorgten anschließend für den Ausgleich und brachten wieder Struktur ins Angriffsspiel.

Die Licher fanden jedoch immer wieder Lösungen gegen die Defensive der Wizards. Mit ihrer großen Formation kamen sie zu einigen einfachen Punkten und nutzten eine kurze Schwächephase der Wizards. Zur Halbzeit lagen die io College Wizards dadurch mit 31:37 zurück.

Starke Reaktion nach der Pause

Direkt nach dem Seitenwechsel zeigten die Wizards erneut die richtige Reaktion. Die Defensive wurde aggressiver, mehrere Stops führten zu einfachen Punkten und aus dem Rückstand wurde eine 42:40-Führung.

Beide Mannschaften schenkten sich nun nichts. Die Wizards konnten sich mehrfach leicht absetzen und erspielten sich zwischenzeitlich sogar einen Vorsprung von fünf Punkten. Doch Lich hatte mit Tim Schneider und insbesondere Jarvis Walker die passenden Antworten.

„Uns war klar, dass die beiden das Spiel prägen werden. Walker ist ein sehr effektiver Scorer, der schwer zu stoppen ist. Er hat uns viel Energie gekostet. Tim Schneider ist kein Unbekannter und hat Walker und die großen Spieler unter dem Korb sehr gut bedient und uns immer wieder bestraft. Das war schwer zu verteidigen. Ich bin froh, dass wir am Ende noch genügend Energie hatten, um das Spiel für uns zu entscheiden“, erklärte Seatovic.

Nach einem ausgeglichenen dritten Viertel ging es beim Stand von 54:54 in den Schlussabschnitt.

Dramatische Schlussphase

Die Wizards starteten entschlossen in das letzte Viertel. Vitalii Malchevskyi eröffnete den Abschnitt mit einem Dreier und brachte die Wizards erneut in Führung. Lich tat sich zunächst schwer mit der Intensität der Wizards und konnte mehrere Angriffe nur durch Fouls stoppen. Die Wizards nutzten die Möglichkeiten an der Freiwurflinie und bauten ihren Vorsprung auf 64:57 aus.

Doch die Partie blieb völlig offen. Vor allem Jarvis Walker hielt die Gäste nahezu im Alleingang im Spiel. Allein in den letzten fünf Minuten erzielte der US-Amerikaner elf Punkte und sorgte 25 Sekunden vor dem Ende mit einem Dreier für den erneuten Ausgleich. Die Antwort der Wizards kam von Jamyus Jones. Der Guard traf zwei wichtige Distanzwürfe und brachte seine Mannschaft 36 Sekunden vor Schluss mit 74:71 in Führung.

Lich antwortete erneut über Walker, der schnell ein Foul zog und beide Freiwürfe verwandelte. Auf der anderen Seite ging Vincent Hennen an die Linie und traf ebenfalls einen von zwei Versuchen. Michael Acosta sicherte sich jedoch den Offensivrebound und wurde dabei gefoult. Auch er verwandelte einen Freiwurf. Doch erneut fand Walker die Antwort und traf einen schnellen Dreier zum 76:76. Dann kam der entscheidende Moment: 5,5 Sekunden vor dem Ende foulten die Gäste Jamyus Jones. Der Guard blieb cool und verwandelte beide Freiwürfe zur 78:76-Führung.

Lich nahm noch einmal die Auszeit und brachte anschließend Walker in eine gute Position für den letzten Wurf. Vitalii Malchevskyi stand jedoch richtig, blockte den Versuch und machte damit den ersten Heimsieg der Saison perfekt.

„Wir waren in dieser Phase teilweise zu unachtsam, was sicher auch an der fehlenden Energie lag. Beide Teams waren am Ende ziemlich am Limit. Auch das letzte Foul der Licher kurz vor Schluss war aus meiner Sicht ein Konzentrationsfehler, der uns direkt die Möglichkeit zu den entscheidenden Freiwürfen gegeben hat“, so Seatovic.

Besonders zufrieden zeigte sich der Headcoach auch mit Neuzugang Stephan Jones, der nach nur drei Trainingseinheiten bereits seine ersten Minuten im Wizards-Trikot absolvierte und sich schnell in die Mannschaft einfügte.

„Ich freue mich über die Leistung und vor allem über die Reaktion des Teams. Auch Stephan hat sich nach nur drei Trainingseinheiten bereits gut integriert. Genau diese Mentalität müssen wir jetzt beibehalten und weiter daran arbeiten.“

Lich zu Gast bei den Wizards – erstes Heimspiel der Saison


Nach dem Auftakt in Stuttgart steht für die io College Wizards am kommenden Samstag das erste Heimspiel der neuen Saison an. In der Friedrich-List-Sporthalle empfangen die KIT Basketballer den TV Lich und wollen dabei eine deutliche Reaktion auf den Saisonstart zeigen.

Die vergangene Woche nutzte die Mannschaft zunächst, um den Fehlstart in Stuttgart aufzuarbeiten und die notwendigen Schlüsse daraus zu ziehen. Gleichzeitig war die Personalsituation im Trainingsbetrieb über die Woche nicht optimal. Dennoch wurde intensiv gearbeitet, um sich bestmöglich auf die erste Partie vor heimischem Publikum vorzubereiten.

Mit dem TV Lich wartet dabei eine Mannschaft, die sich im Sommer personell verändert und verstärkt hat. Nach dem Abgang von Licher Urgestein Lischka haben die Gäste unter anderem Jonathan Meier verpflichtet, der bereits Erfahrung aus der ProA mitbringt und dem Team zusätzliche Größe und Präsenz unter dem Korb gibt. Mit dem US-Amerikaner Jarvis Walker kam zudem ein neuer Guard nach Lich, der beim Saisonauftakt gegen Schwenningen mit 28 Punkten direkt auf sich aufmerksam machte. Auch Michael Agyemang, der aus dem ProB-Kader des TV Langen nach Lich gewechselt ist, gehört zum neu formierten Kader.

Damit wartet auf die Wizards zum ersten Heimspiel direkt eine anspruchsvolle Aufgabe. Nach der Leistung in Stuttgart wird es für die Karlsruher darum gehen, in allen Bereichen einen Schritt nach vorne zu machen und die eigene Spielweise über die gesamte Partie konsequenter umzusetzen.

„Wir haben die vergangene Woche genutzt, um das Spiel in Stuttgart genau zu analysieren. Jetzt wollen wir die richtigen Konsequenzen daraus ziehen und vor heimischem Publikum ein anderes Gesicht zeigen“, so Wizards-Coach Zoran Seatovic.

Tipoff ist am Samstag, 3. Oktober, in der Friedrich-List-Sporthalle. Der Beginn der Partie ist um 19:00 Uhr.