Wizards erzwingen Spiel 3 in Reutlingen!
Die Finalserie hält, was sie verspricht, und liefert ein echtes Basketballfest für die Zuschauer in der völlig ausverkauften Sporthalle Friedrich-List.
„Ich denke, gestern waren alle Beteiligten auf Bundesliga-Level. Fans von beiden Seiten haben alles gegeben, und Refs sowie Spieler haben eine super Leistung gezeigt. Eine großartige Kulisse und ein tolles Sporterlebnis“, so Headcoach Seatovic.
Die io College Wizards zeigen von der ersten Minute an ihren Willen und vollen Fokus auf den Gameplan – mit sichtbarer Wirkung. Die Ravens haben zunächst Schwierigkeiten, ihr Spiel aufs Feld zu bringen, und produzieren einige Ballverluste, die den Wizards einfache Fastbreak-Punkte bescheren. Nach den ersten Minuten finden die Ravens jedoch besser ins Spiel und liefern immer wieder Antworten. Das erste Viertel ist überwiegend defensiv geprägt und endet mit einer 16:14-Führung für die Wizards.
Im zweiten Viertel erwischen erneut die KIT-Basketballer den besseren Start und setzen sich zwischenzeitlich auf 23:16 ab. Die Ravens lassen sich jedoch nicht abschütteln, dennoch halten die Wizards ihren Vorsprung bis zur Pause. Mit 38:31 aus Sicht der io College Wizards geht es in die Kabine.
Auch in der zweiten Halbzeit lassen die Wizards nicht nach und halten die Intensität auf beiden Seiten hoch. Einen schnellen 8:0-Lauf der Wizards stoppt Coach Reynoso mit einer Auszeit und stellt seine Mannschaft neu ein. Die Ravens setzen die Vorgaben gut um, antworten mit einem eigenen Lauf und kämpfen sich bis zum Ende des dritten Viertels wieder heran. Der Schlussabschnitt beginnt beim Stand von 52:46 für die KIT-Basketballer.
„Der Support vom Publikum war in dieser Phase deutlich zu spüren. Das hat uns extra Energie gegeben und getragen“, so Kapitän Ilzhöfer.
Die Wizards starten stark in das letzte Viertel: Zwei Fastbreaks und ein heißgelaufener Vitali Malchevskyi, der zwei Dreier in Folge trifft, sorgen für einen 10:0-Lauf und eine 62:46-Führung. Auszeit Ravens! Doch diesmal bringt die Pause nicht die gewünschte Wirkung. Die Wizards halten den Vorsprung konstant und bauen ihn weiter aus. Mit seinem dritten Dreier stellt Malchevskyi auf 69:49 bei noch 5:51 Minuten auf der Uhr.
Bis etwa vier Minuten vor Schluss bleibt der Vorsprung stabil. Dann starten die Ravens eine Fullcourt-Presse, die die Wizards zunächst nicht optimal lösen und durch drei Ballverluste den Abstand auf 13 Punkte schrumpfen lassen. Eine Auszeit der Wizards ist nötig.
„Wir haben etwas Luft gebraucht und uns neu geordnet. Danach haben wir die Presse geknackt“, erklärt Vincent Hennen.
In der Schlussphase behalten die Wizards die Kontrolle, sichern sich den verdienten Sieg und erzwingen Spiel 3.
„Wir haben unser Vorhaben direkt umgesetzt und konnten die hohe Intensität halten. Wir haben die Guards der Ravens gut unter Druck gesetzt und wenig Platz zugelassen. Ich hoffe, wir können das morgen wiederholen. Aber ich denke, die Ravens werden sich auch etwas einfallen lassen. Wir sind gespannt und schauen, dass wir die kurze Zeit zur Regeneration bestmöglich nutzen“, so Headcoach Seatovic.