Ungefährdeter Sieg für die Wizards


Die io College Wizards konnten gegen das dezimierte Team der Gäste einen ungefährdeten 103:49-Sieg einfahren. Danach sah es zu Beginn allerdings noch nicht aus.

Die KIT-Basketballer starteten etwas holprig und unsicher in die Partie und leisteten sich direkt zu Beginn einige Aussetzer in der Defensive. Dadurch ließen sie den abstiegsgefährdeten Gästen zu viele zweite Chancen. Markovic und Wendt nutzten das gnadenlos aus und brachten die Wizards immer wieder unter dem Korb in Bedrängnis. Das erste Viertel brachte daher wenig von dem, was sich das KIT-Team vorgestellt hatte, und endete mit 17:17.

Im zweiten Viertel gingen die Wizards dann deutlich fokussierter zur Sache. Vor allem in der Defensive legte das Team einen Zahn zu. Angeführt vom defensivstarken Marcel Davis erarbeiteten sich die Wizards einige Stops, die zu schnellen Fastbreak-Punkten führten. Das Team fand langsam wieder zu seinen gewohnten Wurfquoten, setzte sich Schritt für Schritt ab und ging mit einer 42:29-Führung in die Halbzeit.

„Wir wollten von Anfang an ein hohes Tempo gehen und die kleine Rotation der Gäste strapazieren. Das ist uns erst im zweiten Viertel gelungen, das hat etwas zu lange gedauert. Das zweite Viertel war ordentlich und so, wie es sein sollte“, so Headcoach Seatovic.

Die zweite Hälfte begann dann von Anfang an nach Plan. Wille und Energie waren sofort spürbar. Vincent Hennen sorgte mit schnellen Distanzwürfen für eine kleine Vorentscheidung zum 49:29. Ab diesem Zeitpunkt gelang den Gästen kaum noch etwas gegen die aggressive Defense der Wizards. Gleichzeitig trafen die Wizards immer besser und konnten sich bereits kurz vor Ende des dritten Viertels deutlich absetzen. Dieses endete mit 67:40 für die Hausherren.

Im letzten Viertel dominierten die Wizards weiterhin. Den Gästen fehlte aufgrund ihrer kleinen Rotation zunehmend die notwendige Energie, während die Wizards befreit aufspielen konnten. Ab diesem Zeitpunkt gelang den Hausherren fast alles, und auch die Wurfquote spiegelte die Überlegenheit wider.

„Der Sieg war sehr wichtig für uns. Ich hoffe, wir konnten mit diesem Spiel etwas Selbstvertrauen tanken und wieder in einen Rhythmus finden. Am kommenden Wochenende erwartet uns der Tabellenzweite aus Reutlingen und damit eine deutlich schwierigere Aufgabe“, so Seatovic.


Wizards und Goran Dosan gehen getrennte Wege

Seit dem Spiel gegen Ulm steht Goran Dosan nicht mehr im Kader der Wizards. Der im November verpflichtete Combo-Guard, der den Spielaufbau unterstützen sollte, bat aus privaten Gründen darum, das Team vorzeitig verlassen zu dürfen.

„Wir verstehen Gorans Gründe und haben seiner Bitte direkt entsprochen. Wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft“, so Headcoach Seatovic.