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Krimi im Spitzenspiel: Wizards schlagen Idstein knapp


Die Arvato College Wizards haben am 13. Spieltag der Regionalliga Südwest einen wichtigen Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Auswärts setzten sich die Karlsruher im Spitzenspiel mit 75:72 (35:40) gegen den Tabellendritten Idstein durch. Es war ein absoluter Krimi, den die KIT-Basketballer erst in der letzten Spielminute entscheiden konnten. „Wir sind heute mit einem blauen Auge davongekommen. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir deutlich zu wenig investiert und nicht konsequent verteidigt. Im dritten Viertel konnten wir uns glücklicherweise stabilisieren und haben so am Ende knapp gewonnen“, so Wizards-Manager Zoran Seatovic.


Die Wizards fanden auswärts deutlich besser ins Spiel und lagen nach fünf Minuten durch Körbe von Mensah und Maisel bereits mit 11:5 in Führung. In der Folge attackierte Idstein aber deutlich aggressiver und übernahm das Zepter. Eine Minute vor Schluss des ersten Viertels lagen die Wizards knapp mit 18:21 hinten. Roessler und Mensah sorgten aber durch zwei Dreier für eine hauchdünne 24:23-Führung nach dem ersten Viertel.


Das zweite Viertel begann ausgeglichen mit Körben auf beiden Seiten. Nach den ersten zwei Minuten lagen die Wizards noch mit 29:27 vorne. Jetzt drehte allerdings Idsteins Julian DeBose auf und startete ein 6:0-Lauf zur 33:29-Führung für die Hausherren. Die Karlsruher zeigten sich beeindruckt und ließen in den Folgeminuten gerade von der Freiwurflinie einiges liegen. In die Halbzeit gingen die KIT-Basketballer daher mit einem 35:40-Rückstand.


In der Halbzeit fand Karlsruhers Headcoach Kay Blümel offenbar die richtigen Worte. Die Wizards verteidigten deutlich aggressiver und starteten in der Offensive furios: Nach drei Minuten lagen die Karlsruher durch einen 6:0-Lauf von Eyke Prahst wieder mit 41:40 in Führung. Die Idsteiner waren davon aber nicht beeindruckt und starteten ihrerseits einen 9:0-Lauf zum 49:41 nach vier gespielten Minuten. Doch die Karlsruher blieben in der Defensive konzentriert und konnten das Spiel wieder drehen. Zwei Minuten vor Viertelschluss lagen die KIT-Basketballer mit 54:52 vorne. Mensah und Prahst sorgten bis zur letzten Pause für eine 60:56-Führung – ein enges und offenes Spiel.


Den besseren Start ins Schlussviertel erwischte Idstein. Die Hausherren glichen durch zwei Zweier von Mickael Johannes nach zwei Minuten zum 60:60 aus. Doch erneut behielten die Wizards die Nerven und antworteten durch einen 7:0-Lauf von Davis, Roessler und Prahst zum 67:60 nach fünf Minuten. Ihren Vorsprung konnten die Karlsruher bis zwei Minuten vor Schluss sogar noch leicht auf 73:65 ausbauen – die Vorentscheidung war das aber noch lange nicht. Es sollten zwei dramatische Schlussminuten werden, denn die Idsteiner hatten noch nicht aufgegeben und kamen durch einen 6:0-Lauf zurück. Eine Minute vor Schluss lagen die Karlsruher noch hauchzart mit 73:71 in Führung, ehe Nils Maisel in den letzten Sekunden per Zweier für die Entscheidung sorgte. Das Spiel endete mit einem 75:72-Sieg für die Wizards.


„Es war ein sehr knappes Spiel, aber wir haben am Ende dennoch verdient gewonnen. In der ersten Halbzeit haben wir zu viele Rebounds abgegeben und nicht konsequent verteidigt, in der zweiten Halbzeit konnten wir uns glücklicherweise steigern. Wir haben attackiert und gerade im dritten Viertel eine starke Leistung gezeigt. Es ist für uns der 13. Sieg im 13. Spiel und ich bin glücklich, dass unserer Serie nicht gerissen ist, auch wenn es diesmal sehr eng war. Jetzt schauen wir auf nächste Woche und freuen uns aufs anstehende Weihnachtsspiel gegen Saarlouis“, so Headcoach Kay Blümel. Das findet vor heimischer Kulisse am Samstag um 19.30 Uhr gegen die Sunkings Saarlouis statt.


BOXSCORE


Krimi im Spitzenspiel: Wizards schlagen Idstein knapp

Verfasst von GEQUOS um 12:48 am 15.12.2019

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